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Erfurter Domberg

  • Anmerkungen zum Erfurter Dom

    Der Erfurter Dom, St. Marien, und die benachbarte Pfarrkirche St. Severi ziehen jährlich tausende von Touristen an. Der Domberg zu Erfurt ist neben der Krämerbrücke und der Altstadt das Wahrzeichen der Stadt überhaupt.

    Im 12. Jahrhundert erbaut, ist St. Marien seit 1994 wieder eine Kathedrale. Sie hat Brände und Weltkriege nicht immer unbeschadet überstanden, wurde im 2. Weltkrieg zum Glück aber nie direkt durch Bomben getroffen. Einschläge in Nachbargebäuden verursachten aber dennoch einen erhebliche Schaden am Dach. Die Reparaturen konnten bereits 1949  abgeschlossen werden und heute strahlt der Erfurter Dom wieder in einem monumentalen Glanz. 2011 war Papst Benedikt XVI. zu Besuch in Erfurt und auf dem Domberg.

    Hoch oben im Mittelturm des Erfurter Doms hängt eine der ältesten und klangvollsten Glocken der Welt, die Gloriosa. Ihrem Geläute sind ausschließlich die hohen katholischen Festtage vorbehalten. Wenn sie läutet, so ein Erfurter Sprichwort, schweigen alle anderen Glocken der Stadt. Auch heute wird noch auf diese  Tradition geachtet. Das Geläut aller anderen Kirchenglocken setzt immer erst nach ihr ein. Ihr einzigartiges Klangspektrum macht sie zur „Königin aller Glocken“.

    Immer den Himmel und sein Wolkenspiel im Blick habe ich hier die Sakralbauten des Dombergs der thüringischen Landeshauptstadt in teils düsteres schwarzweiß gehüllt.

    Das Wesentliche:

    • Adresse – Domplatz, 99084 Erfurt
    • Öffnungszeiten – Sommer (ab Mai): Mo. – Fr. 09:30 bis 18 Uhr; So. 13 bis 18 Uhr
    • Öffnungszeiten – Winter (ab November): Mo. – Fr. 09:30 bis 17 Uhr; So. 13 bis 17 Uhr
    • Preise – freier Eintritt im Dom; Führung zur Gloriosa von April bis Oktober: Do. bis So. für 2,50EUR > Details
    • ÖPNV – Haltestelle Domplatz (Straßenbahnen 3, 4, 6; Bus 90)
    • PKW – Parkhaus am Domplatz (Einfahrt bis 22 Uhr; Zugang rund um die Uhr mit einer Parkkarte)