Im Hafen von Ferragudo

  • Anmerkungen zu Ferragudo

    Ein älteres Foto aus dem Beitrag „(k)ein guter Fang“ aus Ferragudo an der Algarve aufgreifend, möchte ich an dieser Stelle meine schwarz-weiß Serien fortsetzen.

    Die Aufnahme sind im Hafen des kleinen Fischdörfchens an der Algarve entstanden. Direkt gegenüber der Touristenhochburg Praia da Rocha von Portimao an der Flussmündung des Arade liegend, versucht es den Spagat zwischen romantisch-verträumtem Fischerdorf und einem modernen Jachthafen in naher Zukunft. Ob dieser dem malerischen Idyll hilft, ein wenig Glanz zurückzuerobern, bleibt abzuwarten. Heute leben die Einwohnen hauptsächlich von Touristen und viel weniger von Fischfang. Die engen Gassen, kleinen Läden und den Ausblick von Ferragudo erobert man sich am besten zu Fuß.

    Weithin sichtbar sind die weiß getünchten Häuser auf dem Hügel rund um die Kirche Igreja Matriz. Auf dem Weg dorthin durchstreift man viele kleine und enge Gassen, passiert verträumte Gärten und weiße Häuser mit ihren bunten Türen. Die Ursprünge von Ferragudo reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück.  Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist das Castelo Fortaleza de São João. Das über der Mündungsöffnung des Arade thronende Kastell wurde Anfang des 15. Jahrhunderts  im Auftrag des Bischofs von Silves errichtet. Heute ist es im Privatbesitz und für die Öffentlichkeit leider nicht zugänglich. Den besten Blick auf das Kastell erhält man übrigens bei einer Bootstour auf dem Arade.

    Das Wesentliche:

    • Adresse – Ferragudo, 8400 Lagoa, Portugal
    • PKW – am besten direkt am Straßenrand der R. Infante Dom Henrique am Ortseingang