Medienhafen Düsseldorf – 2.Teil

  • Zum Düsseldorfer „Medienhafen“ wurde dieser ehemalige Teil des alten Industriehafens schrittweise erst ab 1990.Seitdem prägen moderne Bürogebäude, Hotels und Gastronomie das neue Bild des Hafenbeckens. Nur ein kleiner Teil in einem Seitenarm des Düsseldorfer Hafens wird heute noch als Umschlagplatz und industrieller Hafen verwendet. Der überwiegende Teil der Industrie mit ihrem Warenumschlag wird heute von der Nachbarstadt Neuss durchgeführt. Der Betreiber dieses klassischen Hafengeschäfts ist seit 2003 die Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH und bewirtschaftet 5 Hafenbecken auf der Neusser Rheinseite. Damit ist dieser Hafen der drittgrößte Binnenhafen Deutschlands.

    Im Medienhafen, ursprünglich als neues Zentrum einer boomenden Medienwirtschaft gedacht, findet man heute eher Anwalts- und Beratungsfirmen, im zunehmenden Maße auch Modefirmen. Mit einem hohen Angebot an Diskotheken, Lounges, Clubs und Restaurants ist es inzwischen zu einem lebendigen Raum für alle Vergnügungshungrigen in der Stadt geworden.

    Im Zentrum dieser neuen Architektur steht zweifelsohne „Der neue Zollhof“ von Frank Gehry. Ergänzt durch die „Flossis“-Skulpturen der Künstlerin Rosalie am Roggendorf-Haus, dem Wolkenbügel von Norbert Wansleben, alten Speicherhäusern und kleinen wie großen Häusern aus Glas, ist der Medienhafen inzwischen ein farbenprächtiges Beispiel für Architektur und Kunst. Mit seinen bunten Lichtern am Abend und den spiegelnden Bildern im Wasser des Hafenbeckens hat man hier einen echten Hingucker geschaffen.

    Einen kleinen Einblick in diesen Raum meiner Wahlheimat geben diese Fotografien. Sie sind Teil einer komplette Serie von Tages- und Nachtaufnahmen.

    Das Wesentliche:
    • Adresse – Am Handelshafen, 40219 Düsseldorf
    • PKW – es stehen reichlich Parkplätze und Parkhäuser im gesamten Gebiet um den Medienhafen und Rheinturm zur Verfügung